Was ist EMAS?

Die EMAS ist eine Empfehlung der Europäischen Gemeinschaft über freiwillige Verpflichtung des Unternehmens zum nachhaltigen Wirtschaften. Die Anforderungen der EMAS sind in der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung beschrieben. Im Anhang II der Verordnung sind die Anforderungen der ISO 14001 sowie die zusätzlichen Pflichten bezüglich externe Kommunikation und Mitarbeitermotivation beschrieben.

 

Die Europäische Union weist den Mitgliedstaaten darauf hin, die EMAS national zu fördern. In Deutschland wird die EMAS in allen umweltrelevanten Gesetzen integriert. Durch die EMAS-Validierung genießen alle Unternehmen mit Sitz in Deutschland sowohl finanzielle Entlastungen als auch Erleichterungen beim Vollzug des Umweltrechts. Eine Validierung nach EMAS vereinfacht auch den Genehmigungsprozess für Unternehmen.

 

Im deutschsprachigen Raum ist die Verordnung unter dem Namen Öko­-Audit-­Verordnung und im englischen – als EMAS (Eco Management and Audit Scheme) bekannt. Das Ziel des Umweltmanagements nach EMAS ist die Verbesserung der Umweltleistung beteiligter Unternehmen sicherzustellen. Die Grundlage ist der kontinuierliche Verbesserungsprozeß der Umweltleistung, Einhaltung der unternehmensbezogenen Umweltvorschriften und anderen Verpflichtungen, externe Kommunikation. Im Vergleich zur ISO 14001 setzt die EMAS das Sprichwort „Mach was Gutes und rede darüber“ um. Deshalb ist die Berichterstattung in Form von einer Umwelterklärung Pflicht für alle EMAS Unternehmen.